Ein paar Fotos ....

Wilde Früchte

Der September ist der große Erntemonat für Wildfrüchte. Ein bißchen auskennen sollte man sich aber schon: einige der hier abgebildeten Wildfrüchte sind der menschlichen Gesundheit wenig bekömmlich, bei anderen kommt es auf die Art der Verarbeitung an.

Hier nur ein paar Beispiele:

- Schwarzer Holunder: als Saft oder Mus - aber bitte nur kräftig durcherhitzt, damit die giftigen Blausäure-Glykoside zerstört werden!

- Eicheln: die geschälten Samen müssen grundlich gespült und gewässert werden (mehrmaliger Wasserwechsel), um die bitteren Gerbstoffe herauszuwaschen.

- Hopfen: die weiblichen Blütenzapfen werden vielfältig als Würze eingesetzt, die Früchte finden ab September als duftende Deko Verwendung

- Kornelkirschen: als Saft oder Mus, roh oder verarbeitet - lecker und gesund, allerdings auch recht sauer

- Liguster: die Beeren enthalten verschiedene giftige Stoffe, daher überläßt Mensch sie besser den Tieren

- Mispel: die Ernte hat noch etwas Zeit, sie schmecken erst, wenn sie so richtig schön matschig sind

- Pfaffenhütchen: so attraktiv sie aussehen, hier begnügt Mensch sich besser mit dem Anschauen - hoch giftig!

- Haselnuss: die selbst gesammelten sind zwar nur halb so groß wie die gekauften aus der Türkei, aber doppelt so lecker

- Efeu: blüht jetzt erst, die Früchte reifen dann ab Februar, ein Genuss ist nicht ratsam

- Eberesche: für Freunde des herb-bitteren Geschmacks, aber bitte nur durcherhitzt!

- Waldrebe: keine kulinarische Verwendung, doch wie der Hopfen sehr dekorativ

- "Schlafapfel": ist keine Frucht, sondern eine Pflanzengalle an Rosen, hervorgerufen durch den Einstich der Gallwespe